Süddeutsche Schildtauben

„Model“ unter den Tauben


Schildtaubenzeichnung, die sich wie ein Dach über den Taubenkörper stülpt. Aus diesem Grund wurden sie in ihrer Heimat früher „Dache“ genannt. Sie sind immer glattfüßig und haben eine volle Rundhaube mit Rosetten. Sie werden in vielen Farbenschlägen gezüchtet und sind sehr zuchtfreudig. Sie sind für jede Haltungsform geeignet.

Eigenwillig und Exzellent

Die Süddeutsche Schildtaube, ein wahrer Hingucker unter den Tauben, hat nicht nur ein schickes Federkleid, sondern auch einen ganz eigenen Charakter. Süddeutsche Schildtauben sind etwas eigenwillig Stellen Sie sich vor, sie würden bei einer Tauben-Talentshow auftreten – mit Sicherheit würden sie die Jury mit ihrer eleganten Erscheinung beeindrucken.

Ein Stück Tradition

Die Wurzeln dieser faszinierenden Rasse liegen im süddeutschen Raum, insbesondere in Württemberg und Baden.

Vorfahren: Sie entstammt der Familie der Farbentauben und wurde ursprünglich aus robusten Feldtauben gezüchtet.

Veredelung: Über Jahrhunderte haben leidenschaftliche Züchter die schlichte Feldtaube veredelt, bis die markante Kombination aus reinweißem Körper, farbigem Flügelschild und der edlen Rundhaube perfektioniert war.

Merkmale & Charakter

Das Schild: Eine scharf abgegrenzte, farbige Fläche auf den Flügeln, die sich deutlich vom restlichen Weiß abhebt.

Gestalt: Kräftige, veredelte Feldtaubengestalt mit fast waagerechter Haltung und glatten Füßen.

Charakter: Sie gelten als sanftmütig, aber durchaus eigenwillig. Manche Züchter sagen, sie seien besonders anspruchsvoll, wenn es um ihren Komfort im Schlag geht – eben echte Models!

Fotografien von Gerald Beyer